Römermaske rekonstruiert

Rekonstruktion einer Maske (Bildquelle: Artec)

Der archäologische Restaurateur Ronny Meijers arbeitete mit der 3D-Druckzentrale Arma Factory’s Hub an der Restaurierung einer Maske mit Visier, die Teil eines antiken Römischen Helms ist. Mithilfe seiner Kollegin Vivianne Veenemans, Inhaberin von 3Dsculptuur, konnte er die rechte Hälfte des Visiers und die Kante des fehlenden Teils scannen. Danach drehte er den gescannten Ohrenteil und die Schnittkante des Visiers und verband sie mit der Schnittkante der linken Seite. Letztlich erzielte er so ein ausdruckbares 3D-Model des fehlenden Teils. Vivianne benutzte anschließend den 3D-Scanner und die mitgelieferte Software Artec-Studio, um den Scannvorgang abzuschließen. Der Scannprozess selbst war recht einfach, da das Gerät handgeführt ist und frei um das Objekt herum bewegt werden konnte. Sobald das 3D-Model vervollständigt war, wurde das fehlende Teil mit einem Zcorp Pulverbett-Drucker ausgedruckt. Dieser verwendet vollfarbigen Sandstein, sodass es noch nicht einmal sichtbar ist, dass es sich um einen 3D-Ausdruck handelt.