Zentrale Prozessüberwachung von Heißkanalreglern

Gerätevernetzung (Bildquelle: PSG)

Mit dem Feature können an nur einem Touchscreen alle Daten und Prozesse der angeschlossenen Heißkanalregler sichtbar gemacht und gesteuert werden; unabhängig von der Größe des Reglers. Das verkürzt und vereinfacht die Kontrolle, spart Wege und erhöht die Sicherheit. Denn an einer zentralen Stelle sind alle Alarme einsehbar. Mit diesem Konzept reduzieren sich auch Hardwarekosten, weil bei den Geräten direkt an der Spritzgussmaschine der Touchscreen überflüssig wird. Wird ein Heißkanalwerkzeug auf mehreren Spritzgussmaschinen eingesetzt während die Heißkanalregler bei der Spritzgussmaschine verblieben, so mussten bisher die Werkzeugdaten an den Heißkanalreglern neu eingegeben oder die Werkzeugdaten beispielsweise über externe Speichermedien wie USB-Sticks zwischen den Heißkanalreglern ausgetauscht werden. Diese Prozedere ist aufwändig und birgt das Risiko von unterschiedlichen Datenbeständen. Die zentrale Prozessüberwachung macht diese Arbeiten überflüssig, weil an einer zentralen Stelle alle Daten archiviert sind. Kommt das Werkzeug auf eine andere Spritzgussmaschine, so können diese Daten von Hand in den Regler geladen werden. Zusätzlich besteht die Option, diese automatisch zu übernehmen; vorausgesetzt das Werkzeug wurde mit einer Kodierung ausgestattet. Durch die zentrale Aufzeichnung der Prozessdaten ist der Nachweis der Qualität der produzierten Teile auch im Nachhinein gewährleistet. Zusätzlich hat das Bedienpersonal Zugriff auf alle Alarme, Statusmeldungen und Einstellungen.