Evonik nimmt in Wesseling zwei Teilanlagen für Vernetzungsverstärker in Betrieb

Evonik erhöht Produktionskapazität für Vernetzungsverstärker. (Bildquelle: Fotolia 7 shirophoto)

„Mit der neuen Produktion bedienen wir steigende Qualitätsanforderungen unserer Kunden und die weltweit wachsende Nachfrage insbesondere in der Photovoltaikbranche“, erklärt Matthias Hau, Geschäftsgebietsleiter Agrochemicals & Polymer Additives bei Evonik. Die neuen Teilanlagen in Wesseling sind als Verbundproduktion an eine bereits bestehende Cyanurchlorid-Anlage angeschlossen.

Triallylisocyanurat steigert die Qualität der sogenannten EVA-Folien, die die empfindlichen Siliziumzellen eines Solarmoduls einschließen und vor Umwelteinflüssen schützen – und damit auch die Solarzelle insgesamt. Es sorgt für eine bessere Vernetzung und wirkt langfristig einer Vergilbung der Folien entgegen. Auf diese Weise wird eine dauerhafte Leistungsfähigkeit der Solarzelle erzielt. „Zudem führt eine schnellere Vernetzung zu einem beschleunigten Laminierprozess mit entsprechenden Effizienzgewinnen für unsere Kunden in der Photovoltaikbranche“, erklärt Segmentleiter Dr. Frank Kraushaar. TAC wird in hochwertigen Gummimaterialien wie zum Beispiel Schläuchen und Kabelummantelungen im Automobilbereich vermehrt eingesetzt, um die Alterungsstabilität und damit die Lebensdauer zu erhöhen.

(ck)