Bayer Materialscience investiert in die Herstellung von Bisphenolen

Anstoßen auf die neue Anlage der Hi-Bis: Kenji Shirai, Geschäftsführer Hi-Bis, Petra Wust, Oberbürgermeisterin der Stadt Bitterfeld-Wolfen, Dr. Rettig, Senior Vice President Bayer MaterialScience, Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident Sachsen-Anhalt, Katsurao Yoshimori, Managing Officer von Mitsui & Co. Tokio, Takeshi Nakene, Yoshiyuki Funakoshi, Präsident Honshu Chemical Industry. (Bildquelle: Bayer Materialscience)

Im Industriepark Bitterfeld wird eine wichtige Komponente für das unter dem Markennamen Apec vertriebene Material hergestellt. Betreiber der Anlage ist das deutsch-japanische Gemeinschaftsunternehmen Hi-Bis, an dem Bayer Materialscience mit 10 Prozent beteiligt ist. Mit der rund 50 Millionen Euro teuren Anlage wurde die Produktionskapazität für Spezial-Bisphenole in Bitterfeld nun auf 10.000 t/a verdoppelt.

Dr. Rainer Rettig, Vertriebschef für Europa und andere Regionen bei Bayer Materialscience, betonte, das Absatzwachstum des Hochleistungskunststoffs sei ungebremst und liege deutlich über dem des gesamten Kunststoffmarktes von rund fünf Prozent pro Jahr. Der Werkstoff eigne sich vor allem für anspruchsvolle Bauteile, die hohen Temperaturen standhalten müssten – zum Beispiel Linsen von Autoscheinwerfern, Gehäuse für Leuchten oder Heißluftdüsen in Haartrocknern.

(ck)