Physikalischen Schäumen mit Trockeneis

Versuche zur Schaumextrusion mit Trockeneis im Extrusionstechnikum des IKV. (Bildquelle: Jacobs/IKV)

Diese kombiniert dabei die Vorteile des physikalischen und des chemischen Schäumens. Das Trockeneis wird ähnlich wie das Masterbatch beim chemischen Schäumen in Form von Pellets über den Materialtrichter in den Extruder eindosiert. Modifikationen am Extruder selbst sind daher nicht nötig. Zudem hinterlässt Trockeneis als physikalisches Treibmittel keine Reaktionsrückstände im Extrudat. Es ist somit auch für hydrolyseempfindliche Materialien geeignet. Die Dosiertechnik ist in der Lage, Trockeneispellets über eine Dosierschnecke und einen Fallmischer direkt in die Einzugszone des Extruders zu dosieren. Damit werden eine vorzeitige Sublimation des Trockeneises und das Abkühlen des Kunststoffgranulats vermieden. Durch zügiges Aufschmelzen des Kunststoffs und einen raschen Druckaufbau wird das Trockeneis in der Schmelze gelöst. Mit der neuen Verfahrenstechnik können Schaumdichten von minimal 350 kg/m erzielt werden.