Bild

Robotik Gemeinsam mit dem Formenbauer Braunform und dem Spritzgießmaschinen-Hersteller Engel präsentiert der Anlagenbauer Hekuma, Eching, anlässlich der Fakuma ein System, das die Geschwindigkeit bei der Produktion von Needle Hubs um bis zu zwanzig Prozent erhöht. Das Echinger Unternehmen ist für die Prozessautomation von der Entnahme der Needle Hubs aus dem Werkzeug über die Kontrolle bis zur Abgabe der Produkte zuständig.

Diese umfasst die Entnahme mittels seitlicher Linearachse und Greifer, die zur Qualitätskontrolle eingesetzte Kamera, der Transfer sowie die Ablage in Beuteln. Die Anlage ist mit einem 96-fach-Greifer ausgestattet. Mit 16 G erreicht sie Spitzengeschwindigkeits- und –beschleunigungswerte und schafft es auch, Geschwindigkeit, Beschleunigung und Bremskontrolle mit einer gleichermaßen hohen Positionierungspräzision zu verbinden. Im ersten Schritt nach dem Einqueren des Greifers saugt das integrierte Vakuumsystem die Teile vom Werkzeug an die Greifer heran. Mit dem Einsatz von Lichtschranken wird parallel kontrolliert, ob die entsprechenden Zwischenräume auch tatsächlich frei sind. Erst dann wird das Signal zum Ausqueren des Greifers und anschließendem Schließen des Werkzeugs gegeben.

Der Einbau dieser Kontrollinstanz sorgt dafür, dass eine Beschädigung der Werkzeuge ausgeschlossen werden kann. Als zweite Kontrollinstanz, in diesem Fall zur Überprüfung der Produktqualität, wurde eine Kamerastation integriert. Diese überprüft die Bohrungen in den Needle Hubs. Sind diese beschädigt, löst sie einen Selektionsmechanismus aus, welcher die Schlechtteile aussondert. Ein weiterer Vorteil der Anlage besteht darin, unterschiedliche Teile innerhalb eines gemeinsamen Zyklus zu produzieren, sofern ihre Eigenschaften ein hohes Maß an Ähnlichkeit aufweisen. Möglich ist dies durch die kavitätenreine Ablage, die dafür sorgt, dass die einzelnen Fertigungsstücke nicht miteinander vermengt werden.

Fakuma 2014 Halle A7 / 7305