1 André Borschberg, CEO der verantwortlichen Gesellschaft Solar Impulse und Pilot des weiterentwickelten Solarfliegers Solar Impulse 2. Er zählt auf, was für das Projekt alles nötig ist. Ganz vorne stehen Ideen­reichtum und Flexibilität.

2 Vier bürstenlose Motoren mit jeweils 13,5 kW und einem Wirkungsgrad von 94 Prozent bewegen den Solar Impulse 2 vorwärts. Dazu drehen sich die zweiblättrigen Propeller 525 Mal pro Minute

3 Die Größe der Tragflächen ist das Wichtigste. Sie bestimmt, wie viele Solarzellen und damit Strom zur Verfügung stehen. Das wiederum ist das entscheidende Kriterium für das Gesamtgewicht des Flugzeugs inklusive Mannschaft und Ausrüstung.

4 Die Oberseite der Flügel ist mit 17.248 monokristallinen, eingekapselten Solarzellen überzogen. 23 Prozent der einfallenden Sonnenenergie wandeln sie in nutzbaren elektrischen Strom um.

5 Die Spannweite des Solar Impulse 2 beträgt 72 m und ist damit größer als die einer Boeing 747. Doch diese Dimensionen sorgen in Verbindung mit einem sehr geringen Gewicht der Flügel dafür, dass sich das Flugzeug schwer steuern lässt und anfällig für Turbulenzen ist. „Dadurch muss man jedes Manöver sehr genau antizipieren, bevor man überhaupt damit beginnt“, erläutert André Borschberg.

6 8.500 m hoch kann der Solar Impulse 2 fliegen. Dort herrschen nachts -40 °C und tagsüber bei starker Sonneneinstrahlung +40 °C. Diesen Temperaturen ist der Pilot im ungeheizten Cockpit ausgesetzt. Er trägt daher einen maßgeschneiderten, beheizbaren Anzug.

7 Das Cockpit. Das Zuhause für die beiden Piloten André Borschberg und Bertrand Piccard auf jeder ihrer drei- bis viertägigen Etappen auf der Reise rund um den Erdball. Der 35.000 km lange Flug wird mehrere Wochen dauern, da die Höchstgeschwindigkeit des Flugzeugs lediglich 57 km/h ­beträgt.

 

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Redaktion Plastverarbeiter