Faserverstärkte Kunststoffe (FVK) haben das Potenzial zum Werkstoff der Zukunft. Aufgrund der vielen Kombinationsmöglichkeiten von Verstärkungsfasern und Matrixpolymeren lässt sich das Eigenschaftsprofil des Materials gut an verschiedene Anwendungsfälle anpassen. Ziel der aktuellen Forschung am IKV – sowohl bezogen auf das Material als auch auf die Herstellprozesse für die Bauteile – ist eine automatisierte Bauteilfertigung mit reproduzierbaren Bauteilqualitäten. Entlang der Prozesskette sind viele Korrekturen in aufeinander folgenden Bearbeitungsschritten möglich. Als Basis müssen hierzu sämtlicher eigenschafts- und prozessrelevanten Größen in den jeweiligen Prozessschritten online erfasst werden. Mit einer verketteten Anlagentechnik lassen sich dann entscheidende Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Prozessschritten herausfinden und die daraus resultierenden Bauteileigenschaften mit geeigneten Regelsystemen optimieren.

Die Referenten präsentieren die verschiedenen Qualitätskriterien und Problemstellungen entlang der Wertschöpfungskette vom Ausgangsmaterial bis zum fertigen Produkt. Erklärtes Ziel dieser Fachtagung ist es auch, die Ursprünge von Bauteil- und Prozessfehlern aufzuzeigen und mithilfe aktuellen Wissens und neuer Technologien zu einer effektiven, ökonomischen und hochautomatisierten Fertigung zu gelangen.

Die Referenten kommen unter anderem aus den Unternehmen Apodius, Audi, CI-Composite Impulse, c-m-p Heinsberg, Kistler, Kümpers, Mbb Fertigungstechnik und P-d Interglas Technologies. Die Wissenschaft wird vertreten durch die an der RWTH angesiedelten Einrichtungen wie das Aachener Zentrum für integrativen Leichtbau (AZL), den Lehrstuhl für Technische Mechanik (LTM), das Werkzeugmaschinenlabor (WZL) und das IKV.

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(ck)