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Mit Arburg ist es der Deutschen Messe gelungen, einen der führenden Hersteller im Bereich „Additive Manufacturing“ für die gleichnamige Sonderschau zu gewinnen. Diese wird erstmals im kommenden Jahr im Rahmen der Digital Factory ausgerichtet. Die internationale Leitmesse für integrierte Prozesse und IT-Lösungen ist die ideale Plattforum, um additive Verfahren in der industriellen Fertigung zu präsentieren.

Heinz Gaub, Geschäftsführer Technik, Arburg: „Wir freuen uns sehr, der Exklusivpartner der ‚Additive Manufacturing Plaza‘ zu sein und unseren Freeformer und die Technologie des Arburg-Kunststoff-Freiformens in diesem Umfeld zu präsentieren. Es bestätigt sowohl den hohen Stellwert unseres neuen industriellen Systems für die additive Fertigung von Kunststoffteilen in Losgröße 1 oder variantenreichen Kleinserien als auch die Bedeutung von Arburg in diesem zukunftsträchtigen Sektor.“ Mit dem Freeformer und dem Arburg-Kunststoff-Freiformen (AKF) bietet Arburg für die additive Fertigung ein neues System und ein neues Verfahren, das Kunststoff-Standardgranulate verarbeiten und auch Zwei-Komponenten-Bauteile produzieren kann.

„Additive Manufacturing wird eines der Hauptthemen der kommenden Veranstaltung sein. Gemeinsam mit unserem Partner Arburg werden wir die Potenziale dieser relativ neuen Technologie aufzeigen und den Besuchern die Möglichkeit bieten, sich umfassend über Einsatz- und Anwendungsmöglichkeiten zu informieren“, ergänzt Marc Siemering, Geschäftsbereichsleiter bei der Hannover Messe.

Additive Manufacturing ist eine in wenigen Jahren zu großer Bedeutung herangewachsene Fertigungsmethode, die umgangssprachlich als „3D-Druck“ bezeichnet wird. Dabei wird Material nicht abgetragen oder verformt, sondern dem digitalen Produktmodell gemäß schichtweise hinzugefügt. Darüber hinaus ermöglicht sie die Herstellung von Formen, die mit traditionellen Verfahren nicht zu fertigen sind.

Die Sonderschau „Additive Manufacturing Plaza“
Additive Manufacturing Plaza umfasst drei Kernelemente und bietet den Besuchern eine Sonderschau, einen Gemeinschaftsstand und Individualbeteiligungen von Key-Playern. Es wird der integrierte Prozess vom 3D-Modell des Fertigteils über die Aufbereitung der Daten für die Fertigung und die Herstellung bis hin zur Nachbehandlung gezeigt. Das Besondere: Es sind nicht die 3D-Drucker und Materialien für den Heimwerker, sondern industrietaugliche Maschinen und in der Industrie übliche Werkstoffe mit bekannten Festigkeiten und Kennwerten, die im Mittelpunkt der Sonderschau stehen.

(ck)