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Das Optigon-Wasserfiltrationssystem von Nordson BKG, Münster, macht ein separates Feinteilesieb überflüssig, für das in Standardsystemen eine eigene Hilfswasserpumpe benötig wird. Stattdessen werden alle Schmutzpartikel von einem Polygon-Trommelsieb entfernt, dessen Siebe mit einer Porengröße von 70µm feiner sind, als die bei Standardsystemen üblichen 150µm. Die von einem kleinen Motor angetriebene Trommel dreht sich in dem Wasser, welches von der Haupt-Prozesswasserpumpe im gesamten Granuliersystem umgewälzt wird. Das Filtrationssystem ist so gestaltet, dass Schmutz und Feinteile innerhalb der Trommel verbleiben, bis sie in eine Sieblade außerhalb des Tanks abgesaugt werden.

Da auf die Hilfspumpe verzichtet werden kann, benötigt das Wasserfiltrationssystem lediglich 1.440 kW pro Jahr, gemessen bei 8.000 Stunden. Da die Wasserfiltration bei der Unterwassergranulierung normalerweise 10 bis 17 Prozent des Energieverbrauchs ausmacht, sinkt der Gesamtenergieverbrauch aufgrund der Sparsamkeit des Systems um fast diese Höhe.

Fakuma 2014 Halle A6 / 6404