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Hightech steht auf den Einkaufszetteln der Bundesbürger ganz weit oben. Am gefragtesten sind Tablet-Computer und Smartphones. Fast jeder vierte Bundesbürger plant eine zusätzliche Anschaffung dieser Gadgets, so das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom. „Smartphones und Tablet-Computer sind die Top-Seller“, sagt Verbands-Präsident Prof. Dieter Kempf. Insbesondere Smartphones sind für die meisten Nutzer unverzichtbare Begleiter. Fast zwei Drittel (61 Prozent) erklären, „gar nicht“ auf das Gerät verzichten zu können. Bei Nutzern unter 30 Jahren sind es sogar 74 Prozent. Damit sind Smartphones weit wichtiger als andere Hightech-Geräte wie Laptops oder Desktop PCs.

Und nun tobt bei den Smartphones ein Geschmackskrieg. Viele wünschen sich ein Gerät aus Metall, denn es steht für Wertigkeit, Luxus und Stabilität. Doch die meisten Hersteller setzen auf Kunststoff, weil sich Metall oftmals kalt und schwer anfühlt. Kunststoff hingegen ist deutlich wärmer und griffiger, vor allem dann, wenn mit dem Oberflächen-Muster gespielt wird. Aber weit wichtiger noch für die Hersteller sind die Material- und Produktionskosten. Diese liegen bei Kunststoff-Komponenten deutlich unter denen von Metall. Zudem, man mag es kaum glauben, trägt die Verwendung von Polycarbonat zur Haltbarkeit des Smartphones bei. Denn der Kunststoff ist nachgiebiger und bietet dadurch eine bessere Druckverteilung – ein Vorteil bei Stürzen auf Asphalt, Beton oder Platten.

Geräte aus Metall machen optisch mehr her und wirken edel. Auf einen wechselbaren Akku muss allerdings meist verzichtet werden. Aus Kunststoff gefertigte Smartphones haben hingegen den Vorteil, dass sie günstiger zu fertigen sind – die Gewinnmarge für die Hersteller ist hier größer – der Preis für den Konsumenten ist der gleiche. Am Ende ist es daher wie bei so vielen Dingen eine Frage des Geschmacks, der darüber entscheidet, wer welches Smartphone kauft.

 

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