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Vom 3. bis 5. Mai fand die Messe Sensor+Test 2014 statt und ging mit einem leichten Besucherplus von 2 Prozent zu Ende. Mit den rund 8.000 Fachleuten, die auf das Messegelände in Nürnberg kamen, näherte sich der Andrang erneut der Marke von gut 8.200 Besuchern aus dem Jahr 2012.

Im Jahr 2013 hielten die gleichzeitig stattfindenden Konkurrenzmessen Control in Stuttgart und Laser in München potenzielle Besucher von ihrem Weg nach Nürnberg ab. In diesem Jahr gelang das der Konkurrenz nicht. Gründe hierfür waren neben terminlicher vor allem inhaltlicher Art: Neben den 575 Ausstellern (Vorjahr: 543) bot die Sensor+Test beispielsweise die „17. Fachtagung Sensoren und Messsysteme“.

Auf dieser Veranstaltung präsentierten die Informationstechnische Gesellschaft im VDE (ITG) gemeinsam mit der VDI/VDE-Gesellschaft
Mess- und Automatisierungstechnik (GMA) Vorträge über Industrie 4.0 oder das sogenannte Internet der Dinge. Auch die „etc2014 – 34.

European Telemetry and Test Conference“ war gut besucht. Zum ersten Mal gab es dazu im Foyer der Messe ein „Telemetry Village“ als Gemeinschaftsstand zu den Themen Telemetrie, Telecontrol, Test-Instrumentierung und Datenverarbeitung. Werner Lange, Geschäftsführer von Lange-Electronic und Präsident der European Society of Telemetry, zeigte sich ebenfalls hoch zufrieden: „Die Premiere der etc in Nürnberg war für alle Beteiligten ein großer Erfolg.“

Holger Bödeker, Geschäftsführer des Veranstalters AMA Service, fasste seine Eindrücke am Schlusstag wie folgt zusammen: „Vor allem die Aufbruchstimmung in der Industrie und der zusätzliche Impuls durch die erstmals im Rahmen der Messe durchgeführte European Telemetry and Test Conference etc haben zu einem hervorragenden Ergebnis der diesjährigen Sensor+Test beigetragen.“

 

Branche im Detail

Die Sensor+Test entwickelte sich in diesem Jahr parallel zur Sensorik- und Messtechnik-Branche. Letztere wuchs im ersten Quartal 2014 um 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Auftragseingänge toppen dieses Wachstum: Sie legten um 10 Prozent zu. Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer, erläutert: „Eine Erklärung für diese Entwicklung sehe ich darin, dass unsere Mitglieder in nahezu alle Industriezweige liefern. Ob Smart Cities, Smart Factory, Smart Farming oder Smart Metering – erst durch Sensoren und Messsysteme werden intelligentere Anwendungen möglich.“

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Über den Autor

David Löh ist Redakteur des Plastverarbeiter. david.loeh@huethig.de