Seit wann ist TK-Mold in der Medizintechnik-Branche tätig und welchen Umsatzanteil hat dieser Bereich aktuell?

Fröhlich: Wir sind seit einigen Jahren in der Medizintechnik aktiv. Verstärkt seit etwa zwei Jahren. Aktuell erzielen wir bereits einen erklecklichen Teil unseres Umsatzes mit Kunden aus der Medizintechnik. Und es ist unser erklärtes Ziel, hier in Europa weiter Fuß zu fassen und weitere Marktanteile zu gewinnen.

Welche Besonderheiten am Werkzeug entstehen durch die Anforderungen der Medizintechnik?

Fröhlich: Bei Standardwerkzeugen wird vieles noch aus dem Vollen gemacht. Für die Medizintechnik dagegen lassen sich die einzelnen Kavitäten auch einzeln austauschen. Sollte also irgendwo mal Verschleiß entstehen, sind wir in der Lage, die einzelne Kavität auszutauschen. Das ist ein ganz wichtiges Thema, gerade bei den Vielkavitäten-Werkzeugen.

Stichwort Qualitätssicherung. Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Werkzeuge die hohen Qualitäts­ansprüche erfüllen?

Fröhlich: Da geht es schon in der Formteilkonstruktion los. Hier beraten wir den Kunden, weisen auch zum Beispiel auf Wanddickenversprünge, Fließwegverhältnisse etc. hin und erstellen gegebenenfalls eine DFM-Analyse. Wenn das Bauteil als solches auskonstruiert ist, übernehmen wir die 3D-Daten und erstellen die Werkzeugkonstruktion. Nach der Freigabe der Konstruktion durch den Kunden erfolgt der Bau des Werkzeuges in unserer sehr gut, mit Top-Maschinen, ausgestatteten Produktion. Zudem schulen wir unsere Mitarbeiter permanent. Überhaupt ist Mitarbeiterbetreuung und Weiterbildung ein wichtiges Thema bei uns. Daraus resultiert auch eine extrem niedrige Fluktuation in der Beschäftigung.

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Redaktion Plastverarbeiter