Böllhoff erweitert sein Angebot um Gewinde-Einsätze zum Umspritzen. Die sogenannten Imtec-Einlegemetalle eignen sich für das Umspritzen mit thermo- und duroplastischen Kunststoffen und kommen im Spritzgießverfahren (In-Moulding-Technik) zum Einsatz. Sie sind in zwei Ausführungen erhältlich: Imtec CO besteht aus einem gewickelten Gewinde-Einsatz aus asymmetrisch gewalztem Edelstahldraht mit mindestens einer flansch­artigen Erweiterung. Dieser Einsatz dient vorzugsweise dazu, Sackloch-Gewinde zu erzeugen. Rost- und Säure-Beständigkeit gehören zu den wichtigsten Eigenschaften dieser Variante. Ebenso die hohe Auszugsbeständigkeit, die durch verbessertes Flankenüberdecken erreicht wird.

Die Version Imtec CF ist eine kaltformtechnisch hergestellte Stahlvariante mit Doppelflansch. Sie wird in erster Linie zum Erzeugen von Durchgangsgewinden eingesetzt. Der Verfomungsbereich ermöglicht ein genaues Einstellen der Länge des Gewinde-Einsatzes entsprechend der Dimension des Formkörpers. Beim Schließen drücken die Teile des Formkörpers den Einsatz zusammen und stellen so die Länge des Bauteils auf ± 0,15 mm genau ein.

Darüber hinaus verhindern wahlweise eine Sechskant-Form oder eine Rändelung das Verdrehen des Gewinde-Einsatzes. Der Hinterschnitt wiederum bewirkt einen Widerstand gegen axialen Auszug. Daneben lässt sich das Bauteil auch als Distanzbuchse verwenden. Beide Einlegemetalle eignen sich für unterschiedliche Branchen wie der Medizintechnik, Automobilindustrie oder Kunststofftechnik, aber auch für die Elektrik, Elek-tronik sowie Fluidtechnik.

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Michael Stumpf ist Globaler Produktmanager Amtec bei Böllhoff in Bielefeld. info@boellhoff.com