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Die Fachmesse und Anwendertagung für Rapid-Technologie Rapid.Tech findet in Erfurt vom 14. bis 15. Mai 2013 statt. Betrachtet werden Stand und Fortschritt des Rapid Prototyping bis hin zur Umsetzung von Endprodukten mit Hilfe des generativen Verfahrens Additive Manufacturing (AM). Parallel dazu findet die neue Veranstaltung Fabcon statt. Diese widmet sich der 3D-Druck-Technologie. Der Konstrukteurstag am 15. Mai widmet sich den speziellen Themen für die Produktentwicklung und Konstruktion. 2013 feiert die Erfurter Kongressmesse zehnjähriges Jubiläum. Hierzu erwartet der Veranstalter rund 60 Aussteller, über 400 Kongressteilnehmer und mehr als 650 Messebesucher.

Produkte, welche mit Hilfe des AM hergestellt werden finden in immer mehr Branchen Ihren Einsatz. „Mit generativen Fertigungsverfahren lassen sich Geometrien und Bauteile realisieren, die mit konventionellen Technologien nicht oder nur sehr aufwändig herstellbar sind. Ein Beispiel sind belastungsgerecht ausgelegte Konstruktionen von Werkstücken und Komponenten. Der Einsatz des generativen Fertigungsverfahrens erfordert spezielles Know-how, da herkömmliche Konstruktionsprinzipen häufig nicht angewendet werden können“, erklärt Professor Frank Beneke, Fakultät Maschinenbau, Fachhochschule Schmalkal-
den, der gemeinsam mit Professor Thomas Seul, Leiter Labor Angewandte Kunststofftechnik, Fachhochschule Schmalkalden, für das Programm des Konstrukteurstags verantwortlich ist.

Verschiedene Fachforen zum Einsatz von AM in der Luftfahrt, Medizin- und Dentaltechnik, eine Anwendertagung und ein Forum der Fraunhofer-Allianz Generative Fertigung begleiten die Veranstaltung. Entsprechend werden nicht nur die technologischen Möglichkeiten des AM betrachtet, sondern auch Aspekte wie Reproduzierbarkeit, Kontrolle und Sicherung der Bauteilqualität sowie rechtliche Fragen werden aufgegriffen.
Parallel zur Rapid.Tech feiert die Fabcon 3.D Premiere. Rund 25 Aussteller – vom Hersteller kommerzieller 3D-Drucker bis zu den Betreibern von Hackerspaces – werden die aktuellen Trends und Errungenschaften dieses Milliardenmarktes präsentieren. Ein umfangreiches Vortragsangebot richtet sich sowohl an Profianwender als auch an Hobby-Fabber.

Themenschwerpunkte sind unter anderem das Umwandeln von Entwürfen in druckfähige Daten, das Fertigen von 3D-Objekten, Hinweise zum Aufbau eines Fablabs, Urheber- und Patentrecht, Finanzierung und Fundraising, sowie die Präsentation 3D-gedruckter Produkte, wie Schmuck, Kleidung, Möbel oder Haushaltsgegenstände.

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Georg Sposny Redaktion Plastverarbeiter georg.sposny@huethig.de