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In der vergangenen Ausgabe des Plastverarbeiterindex hatten wir Ihnen die emotionale Mitarbeiterbindung als wichtige Voraussetzung für Unternehmen zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und zur Kostenvermeidung vorgestellt.

Im Rahmen der ExBa-Forschung konnten wir zwei zentrale Einflussgrößen der emotionalen Mitarbeiterbindung identifizieren: Zum einen die Zufriedenheit mit dem Arbeitsverhältnis, zum anderen die Bewertung des Images des Arbeitgebers.

Die Zufriedenheit spiegelt die Wahrnehmung des Mitarbeiters von den Leistungen wider, die sein Arbeitgeber für ihn erbringt. Hier fließen Aspekte wie das Führungsverhalten, das Betriebsklima, die Zukunftssicherheit des Arbeitsplatzes und das Gehalt mit ein.

Neben der Zufriedenheit hat die Bewertung des Images des Arbeitgebers einen nachweisbaren und wachsenden Einfluss auf die emotionale Bindung der Mitarbeiter. Das Zugehörigkeitsgefühl und der Stolz gegenüber dem eigenen Arbeitgeber hängt entscheidend davon ab, wie seriös, sympathisch und fair dieser eingeschätzt wird. Daneben wirkt sich die Imagewahrnehmung der Belegschaft als sogenannte Arbeitgebermarke auch auf potenzielle Mitarbeiter aus. Daher gilt: Wer sich nachhaltig attraktiv im Arbeitsmarkt positionieren will, sollte bei der eigenen Belegschaft beginnen, bevor große Investitionen in Personalmarketing-Maßnahmen fließen.

Die teilnehmenden Unternehmen bei Deutschlands Mitarbeiterchampions werden in Bezug auf ihr Image von ihrem Mitarbeitern deutlich besser bewertet als der Durchschnitt der deutschen Arbeitgeber von deren Belegschaft. Und auch bei der zweiten Einflussgröße der emotionalen Mitarbeiterbindung, der Zufriedenheit, haben die ausgezeichneten Unternehmen einen beachtlichen Vorsprung.

Index im September: Mitarbeitermotivation