Bild

Wenn es um Veranstaltungen und Präsentationen auf weltweit interessanten Märkten geht, können die Unternehmen dabei seit Jahrzehnten auf einen festen Partner setzen: die Messe Düsseldorf. Das Unternehmen sieht sich als komplexen Dienstleister, wenn es darum geht, die notwendige Plattform bereitzustellen, um Kundenkontakte zu knüpfen, bestehende Beziehungen zu stärken und den Dialog mit den Kunden zu intensivieren.

Mit der „K“, der internationalen Messe Kunststoff und Kautschuk, die seit fast 60 Jahren gefragter Branchentreff ist, hat die Messe Düsseldorf eine sehr erfolgreiche internationale Veranstaltung im Portfolio. Mehr als zwei Drittel der K-Besucher sind Top-Entscheider. Dass 97 % aller K-Besucher im Jahr 2010 in einer Befragung der Messe angaben, ihre Messeziele erreicht zu haben, spricht letztendlich auch für die Veranstalter.

Stabile Wirtschaft bietet Chancen
für Messeveranstalter

Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf Group, sieht für das Messegeschäft durchaus noch Wachstumspotenzial: „Wir sehen hervorragende Marktchancen und setzen auf Wachstum.“ Sein Ziel: bis 2015 will er die Messe Düsseldorf zur globalen Nummer eins bei der Ausrichtung von Investitionsgütermessen machen. Dafür setzt er auf nationale und internationale Expansion. Anvisiert wird nach Aussage des Messechefs für die Messe Düsseldorf ein jährliches Wachstum von vier bis fünf Prozent, abhängig von den unterschiedlichen Veranstaltungszyklen.

Ein Schwerpunkt bei der Umsetzung der Expansionsvorhaben ist für die Düsseldorfer die Internationalisierung von Themen. Beispiele, mit denen dieses Konzept bereits erfolgreich umgesetzt wurde, sind neben der Kunststoffmesse K auch die Interpack (internationale Messe für Verpackung) oder die Drupa (internationale Fachmesse für Druck- und Papiertechnik). Ein Ansatz den Messemacher seit über 60 Jahre konsequent verfolgen.

Industrie ist bei den
Themenentscheidungen mit im Boot

Dornscheidt will die passende Plattform für die jeweilige Branche entwickeln. Unabdingbar ist für ihn daher die enge Zusammenarbeit mit der Industrie. Mit ihr werden die Messethemen gemeinsam konzipiert und auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten. Um den Bedürfnissen von Ausstellern und Besuchern gleichermaßen gerecht zu werden, sind die wichtigsten Industrieverbände und Unternehmen der Branche mit am Tisch, wenn es um wichtige Entscheidungen geht.

Auf die Globalität der Veranstaltungen legt man in Düsseldorf großen Wert; das gilt auch für die Besucher und Aussteller am deutschen Messestandort. Exemplarisch dafür ist die Besucherstatistik der K: 57 % der Besucher kamen 2010 aus dem Ausland. Das Fachpublikum repräsentierte mehr als hundert Nationen aller Kontinente. Den größten Anteil daran hatte Asien, von woher 30.000 Fachleuten anreisten.

Die Messe Düsseldorf Group liegt im Umsatzranking weltweit auf Platz 7, national auf Platz 2. 2011 werden allein 24 Eigenveranstaltungen neben zwölf Gast-Events in Düsseldorf stattfinden, 79 Eigenveranstaltungen und Beteiligungen werden es im Ausland sein. Künftig sollen die Engagements der Düsseldorfer in Indien, China und im ASEAN-Raum (Association of Southeast Asian Nations) weiter?ausgebaut?werden.

Autor

Über den Autor

Annedore Munde