Und es soll ja Menschen geben, die gar nicht mitbekommen, welche Temperaturen im Freien herrschen.
Nur muss bedingt durch die Erwärmung von Flusswasser, welches für die Kühlung im Kraftwerksbetrieb benötigt wird, die Energieerzeugung gedrosselt werden. Somit steht weniger Energie zur Verfügung. Da die Sommer offensichtlich immer heißer werden, sind neue Konzepte gefragt.
Dass helle Dächer ein probates Mittel sind, Gebäude im Sommer kühl zu halten, ist unbestritten. Nicht umsonst findet man außerdem in südlichen Ländern häufig weiß gekalkte Gebäude.
Zahlreiche Maschinen und Rechner sind in diesen Monaten durch die sehr hohen Umgebungstemperaturen ausgestiegen. Können da nur Klimaanlagen verhindern, dass sich so etwas wiederholt oder haben Techniker und Ingenieure bereits andere Lösungen in der Schublade?
Bei hochsommerlichen Graden scheinen das Wort und die Bedeutung von Energieeffizienz bei uns ausgeblendet zu sein. Wir sitzen in klimatisierten Tagungsräumen und diskutieren über Energieeffizienz der Produktionsprozesse. Das ist besonders für die energieintensive Kunststoffverarbeitung wichtig, wenn es dann auch dazu führt, Sparpotenziale zu nutzen.
Unverzichtbar sind Klimaanlagen auf jeden Fall zum Beispiel in Hochgeschwindigkeitszügen oder in Flugzeugen. Aber benötigen wir sie wirklich so oft wie verfügbar? Vielleicht rücken bald Diskussionsrunden zum Thema „Alternativen zur Klimaanlage“ in den Vordergrund, lässt sich doch auch hier sehr viel Energie sparen.

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Martina Bechstedt, martina.bechstedt@huethig.de