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Granulat-Förderung Der Feedmax S3 net von Wittmann Kunststoffgeräte, Wien, vereint erstmals die Vorteile von Einzelfördergeräten für Granulate mit denen einer Zentralsteuerung. Per CAN-Bus können mehrere dieser Fördergeräte miteinander verbunden und über eine einzige Konsole gesteuert werden. Der hochauflösende 4,3-Zoll große TFT-Touchscreen erteilt umfassende Auskunft über den Status jedes einzelnen Geräts. Die Informationen werden für die Bildschirmausgabe grafisch aufbereitet, um die Handhabung so einfach wie möglich zu gestalten. Zudem signalisiert eine weithin sichtbare LED-Anzeige den Gerätestatus. Das Fördergerät ist mit seinem 1.100-W-Motor auf Förderleistungen von bis zu 200 kg/h ausgelegt.

Ein Mikrofaser-Filter aus Polyester und die automatische Abreinigung verhindern einen Leistungsverlust, wenn staubhaltige Materialien verarbeitet werden. Darüber hinaus kann das komplett in Edelstahl ausgeführte Gerät mit einer 2-K-Weiche erweitert werden, die die Förderung sowohl von Neuware als auch von Mahlgut ermöglicht. Ein typischer Anwendungsfall für dieses Fördergerät ist eine Fertigungszelle, die aus einem Mobiltrockner mit Fördergerät neben einer Spritzgießmaschine mit ebenfalls einem Einzelförderer besteht. Kam es dann dazu, dass die Fördergeräte angehalten werden mussten oder sich die Förderzeiten änderten, dann musste die entsprechende Aktion bisher für jedes Gerät einzeln händisch durchgeführt werden.

Dazu musste der Maschinenbediener gegebenenfalls die Verarbeitungsmaschine besteigen, bei größeren Trockentrichtern unter Umständen mit einer Leiter, um das Gerät erreichen zu können. Mit einer Fernbedienung konnte dies zwar vermieden werden, aber jedes Gerät benötigte eine eigene Bedieneinheit.