Mischen Dreizonenschnecken liefern häufig keine einwandfreie farbliche Homogenität. Hier setzt die HPS-M-Schnecke von KraussMaffei, München, an. Durch die Kombination von Scher- und Mischzonen verteilen sich die Farbpigmente gleichmäßig in der Kunststoffschmelze.

Auf diese Weise muss das Homogenisieren nicht mehr unter hohem Staudruck erfolgen, der beim Plastifizieren einerseits einen unerwünschten Anstieg der Schmelzetemperatur bewirkt und zum anderen zu einem vorzeitigen Verschleiß von Schnecke und Zylinder führt. Durch eine rheologisch optimal ausgelegte Schneckengeometrie lassen sich Kunststoff und Maschine gleichermaßen schonen.