Polycarbonat im Autocockpit Von Bayer MaterialScience, Leverkusen, kommt ein umfassendes Materialkonzept für die Gestaltung des Autoinnenraums. Es berücksichtigt künftige Individualitäts- und Komfortanforderungen ebenso wie den Einsatz wirtschaftlicher Herstellprozesse. Dazu gehören eine angenehme und stimmungsvolle Beleuchtung, ein fugenloses Design sowie transparente, eingefärbte oder vielfältig dekorierte Oberflächen. Gefragt sind außerdem Naturstoffe, eine erweiterte Funktionalität und Infotainment. Dies alles bei perfekter Verarbeitung und hoher Wertanmutung.

Das integrierte Gestaltungskonzept auf Basis von Polycarbonat kann solche Anforderungen umfassend und wirtschaftlich verwirklichen.Ein Beispiel dafür sind Displays mit homogener, dreidimensionaler Oberfläche, aber scharfer Anzeige und hoher Leuchtkraft. Möglich wird dies durch die Rückprojektionstechnik. Dabei wird eine Folie mit Hilfe einer dahinter befindlichen Lichtquelle zu einem leuchtenden Bildschirm. Dafür steht die Polycarbonat-Folie Makrofol RP (RP = Rückprojektion) bereit.

Es werden nur die vom Fahrer ausgewählten Inhalte angezeigt. Im ausgeschalteten Zustand ist nur eine elegante, mattschwarze Oberfläche erkennbar. Der Fahrer wird nicht durch darunter liegende Strukturen oder andere Effekte abgelenkt. Zum Infotainment-Trend passen schlanke, ausfahrbare Bauteile, die nur in eingeschaltetem Zustand sichtbar sind. Hier kommen Blends Bayblend sowie für die Lichttechnik das transparente Polycarbonat Makrolon LED zum Einsatz. Für die Herstellung von lackierten Bauteilen mit integrierten Lichtleitern werden neben Makrolon LED2245 Bayblend-Typen als Trägermaterial verwendet. Sie werden direkt im Werkzeug mit Polyurethan-Lacken Desmodur und Desmophen geflutet. Die Fertigung mit Hilfe des DirectCoating-Verfahrens erfolgt in nur einem Schritt.


K 2013 Halle 6 / A 75