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Blasformen Die Verbesserung der Wanddickenverteilung ist der effektivste Weg, um die Wirtschaftlichkeit beim Blasformen weiter zu steigern. Durch einfache Düsenmodifikationen werden diesbezüglich beim Extrusionsblasformen völlig neue verfahrenstechnische Möglichkeiten eröffnet. Diese ergeben sich, wenn man den Fließkanal am Ende der Düse nicht wie bisher üblich konisch, sondern zylindrisch gestaltet. Mit der GWDS Groß Wanddickensteuerung genannten Technologie von Dr.-Ing. Heinz Groß Kunststoff-Verfahrenstechnik, Roßdorf, lassen sich Wanddickengradienten im Vorformling erzeugen, die mit keinem bisher bekannten Verfahren erreichbar sind. Somit lassen sich auch die Wanddickenverteilungen von Hohlkörpern, die bisher mit dynamischen PWDS- oder Flexring-Technologien hergestellt werden, weiter verbessern.

Besonders interessant ist auch, dass es bei der Nutzung der GWDS keine Einschränkungen bezüglich des Düsendurchmessers gibt. Folglich lässt sich nicht nur das Gewicht sondern auch die Zykluszeit von kleinvolumigen Hohlkörpern weiter reduzieren. Dies unter Verwendung einer einfachen massiven zylindrischen Düse und eines massiven Dorns, die sich in den Herstellkosten nicht von denen einer konventionellen massiven konischen Düse unterscheiden.