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Additive Als migrationsfreies Additiv lässt sich Accelothene von PSG, Buchholz, leicht in Polyethylen, Polypropylen, Polypropylen + Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk und thermoplastischen Elastomeren dispergieren. Es verbessert die Fließfähigkeit, beschleunigt die Formfüllung, vermindert die Verzugsneigung und sorgt so für eine höhere Formteilqualität. Das Additiv ist für den Einsatz beim Spritzgießen von Artikeln mit hohem Plastifizierbedarf, großem Schussvolumen, füllkritischer Formteilgeometrie, langen Fließwegen und größeren Wanddicken geeignet. Durch die günstigeren Verarbeitungsparameter können die mechanischen Eigenschaften im Fertigteil zum Teil verbessert werden.

Die Verbesserung der Fließfähigkeit erleichtert das Füllen von Formteilen mit sehr kleinen Wanddicken oder komplexer Geometrie. Das verbesserte Fließverhalten reduziert die Eigenspannungen im Formteil und homogenisiert dessen mechanische Eigenschaften. Daraus resultieren einerseits ein geringerer Verzug, andererseits auch eine höhere Sicherheit, die Ausbildung von Spannungsrissen zu vermeiden. Das Additiv senkt die notwendigen Prozesstemperaturen und beschleunigt die Kristallisation, so dass kürzere Kühl- und Zykluszeiten möglich werden. Die reduzierten Prozesstemperaturen ermöglichen die Verwendung hitzesensitiver Additive, die beim konventionellen Schmelzetemperaturniveau nicht zugesetzt werden könnten. Für Spritzgießer zusätzlich interessant ist der verminderte Bedarf an Heiz- und Kühlenergie.

In Summe mündet der Einsatz des Materials in eine Kostenersparnis von bis zu 30 Prozent. Die zugesetzten Mengen von Accelothene betragen je nach Anwendung zwischen 3 und 10 Prozent – im Mittel sind 5 Prozent empfohlen. Der Einsatz des Additivs kann sich durch das mögliche Reduzieren der Zykluszeit beim Spritzgießen schnell amortisieren: Bei üblichen Prozessen verkürzt es die Zykluszeit um rund 20 Prozent, so dass eine erhebliche Steigerung des Ausstoßes und eine bessere Maschinenauslastung erreicht werden.

Fakuma – Halle A5, Stand 5111