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Kältetechnik Neben der Drucklufterzeugung gehört die Kältetechnik zu den größten Einzel-Energieverbrauchern in kunststoffverarbeitenden Betrieben. Unternehmen, die auf kontinuierliches Optimieren ihrer Effizienz setzen, finden hier Potenziale, um Kosten zu senken und auch ihre CO2-Bilanz zu verbessern. Als Spezialist für industrielle Kältetechnik zeigt L&R, Sundern-Hachen, auf der Fakuma, wie sich dieses Ziel erreichen lässt. Gezeigt wird eine typische Kälteanlage, die in einem Spritzgießbetrieb zum Einsatz kommt und mit energiesparenden Konstruktionsmerkmalen ausgestattet ist.

Dazu gehören drehzahlgeregelte Kompressoren, Pumpen und Ventilatoren ebenso wie eine gleitende Vari-Kon Kondensationsdruckregelung und eine elektronische Frigocontrol-Steuerung, die die Anlage bedarfsgerecht steuert. Als sehr wirksam erweist sich in der Praxis auch eine Winterentlastung. So wird ein zusätzlicher Freikühler bezeichnet, der bei niedrigen Außentemperaturen die Umgebungskälte für die Kühlung verwendet und auf diese Weise die Kälteerzeugung und mit ihr das Energiekostenbudget entlastet. Da sich diese Maßnahmen mit vertretbarem Aufwand auch durch Umbau und Nachrüstung an vorhandenen Anlagen realisieren lassen, muss der Anwender nicht unbedingt eine komplett neue Anlage anschaffen, um die kältebezogenen Energiekosten zu senken. Entscheidend ist aus Sicht von L&R, dass die Optimierung der Kältetechnik nicht mit einer Beeinträchtigung von Qualität und Produktivität einhergeht.

Das Gegenteil ist der Fall: Ein modernisiertes Kühlsystem führt in der Kunststoffverarbeitung oft dazu, dass die temperaturgeführten Prozesse exakter geregelt werden. Das schafft die Voraussetzung für kürzere Zykluszeiten und höhere Produktivität. Der Anwender profitiert also doppelt, wenn er moderne Kälteanlagen einsetzt: durch Energieeinsparung und durch eine erhöhte Ausbringung.

Fakuma – Halle A5, Stand 5308