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Heißkanal Die neuen Rheo-Pro IVG-Heißkanal-Etagenwerkzeuge von MHS, Ontoria, Kanada, bedeuten eine um 54 Prozent reduzierte CO2-Bilanz gegenüber den vergleichbaren Nadelverschluss-Werkzeugen mit nur einer Trennebene. Die Etagenlösung findet gleichzeitig in kleineren Spritzgießmaschinen mit weniger Zuhaltekraft Platz und spart Energie in der Fertigung bei einem größeren Produktionsausstoß und verbesserter Teilequalität.

Ein 48+48 Etagenwerkzeug mit den Nadelverschlussdüsen kann zum Beispiel in einer 2.000 kN Maschine mit je 96 Leichtgewicht-Schraubkappen beziehungsweise Verschlüsse im 3,0s-Zyklus eine Tagesproduktion von 3,0 Millionen Teilen erzielen. Dies bedeutet eine Kosteneinsparung von 30 Prozent gegenüber einem konventionellen Werkzeug mit 96 Kavitäten in einer Trennebene. Der neue iVG-Nadelverschluss baut auf ein patentiertes düseninternes Kolbenprinzip auf, dass keine Dichtungen, Schmiermittel und keine Wasserkühlung benötigt. Die Druckluft zur Nadelbetätigung innerhalb der Düse wird direkt durch den Schmelzeverteilerbalken zugeführt, dadurch entfallen Verrohrungen, Kühlbohrungen, Leitungen sowie die Plattenbearbeitungen.

Fakuma – Halle A7, Stand 7211