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Kamera Im In-Mould-Labeling-Verfahren, wo Label und Behälter eine Einheit bilden anstatt einander zu tragen, sparen Hersteller von Kunststoffverpackungen an Ressourcen: Das Etikettieren als separater Prozessschritt fällt komplett weg. Mit dem IML-Verfahren wird nicht nur die Produktion kostengünstiger, auch Gestaltungsfragen werden begünstigt. Doch der Verzicht auf Dekorationsmaschinen soll keine neuen Sortiermaschinen erfordern: Viele Produktionsmaschinen liefern die Produkte in einem für die automatisierte Qualitätskontrolle nicht prüfbaren Zustand aus: als Schüttgut, durcheinander auf dem Förderband oder gestapelt.

Das mit der IML-Technik durch Verzicht auf Etikettiermaschinen erschlossene Optimierungspotenzial wird durch den Einsatz zusätzlicher Vereinzelungs- und Ausrichtmaschinen vernichtet. Der Nutzen schwindet. Der IMLWatcher von Intravis, Aachen, prüft Produkte schon während des Entnahmehandlings, also noch in der Maschine und vor dem Übergang in den unprüfbaren Zustand. Dabei prüft er die Qualität der Verarbeitung ebenso, wie die Identität des Labels und dessen Sitz.