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Plasmabehandlung Zusammen mit CeraCon wird Plasmatreat, Steinhagen, das Plasma-Verfahren Openair zur Oberflächenbehandlung von Polypropylen zeigen. Mittels der Methode wird die unpolare Oberfläche des PP so verändert und die Oberflächenenergie derart erhöht, dass sie für die Haftung im Klebeprozess auf Poylurethanschaum empfänglich wird. Auf der Messe werden kleine Bilderrahmen im Spritzgussverfahren produziert, die man auch in Nassräumen oder sogar in der Dusche nutzen kann. Dazu müssen die Rahmen wasserdicht sein. Dies wird erreicht, indem eine umlaufende Nut auf der Innenseite der aus PP bestehenden Rahmenrückwand zunächst inline bei Atmosphärendruck mit Openair-Plasma feinstgereinigt und aktiviert wird. Die Vorbehandlung mit Plasmaenergie bewirkt eine relevante und exakt justierbare Steigerung der Adhäsionsfähigkeit und Benetzbarkeit der unpolaren Kunststoffoberfläche. Im nächsten Schritt wird eine 1K-PUR-Schaumdichtung in die Nut aufgetragen. PUR und PP haften nun fest aufeinander. Die Schaumraupe drückt vollflächig gegen das in die Vorderseite des Rahmens eingelegte Glas, so dass der Rahmen wasserdicht ist.

Fakuma, Halle A1, Stand 1421/1