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GUMMIZERKLEINERUNG Die neue Kompaktzerkleinerungsanlage GM 132 vom Kunststoffschneidmühlen-Hersteller Müller Maschinen, Frankfurt am Main, zerkleinert technische Gummiwerkstoffe und thermoplastische Elastomere. Das dabei eingesetzte Warm-Mahlverfahren verzichtet auf den Einsatz von Stickstoff zur Kühlung. Die Anlage zerkleinert Abfälle aus der Produktion von Gummiteilen. Diese können als sortenreiner Rohstoff innerbetrieblich wiederverwendet werden. Laut Hersteller entfallen dadurch Kosten für die Sondermüll-Entsorgung oder sortenreine Lohnzerkleinerung. Die Steuerung der Anlage passt die Parameter der verschiedenen Teilprozesse an die Eigenschaften der zu zerkleinernden Materialien an. Eine lastabhängig geregelte Dosierschleuse führt das vorzerkleinerte Gummigranulat dem Feinmahlwerk zu. Die Gummimühle erzielt mit einer Antriebsleistung von 34 kW einen Ausstoß von stündlich bis zu 80 kg Feinmahlgut mit einer Korngröße von 1 bis 1.000 ?m. Die bei diesem Zerkleinerungsprozess entstehenden Partikel weisen im Gegensatz zu Gummimehl aus Kaltmahlverfahren eine aktive, sehr große Oberflächenstruktur auf und eignen sich somit auch zum Weiterverarbeiten durch Vulkanisation. Die Anlage ist im Falle eines Materialwechsels laut Hersteller leicht zu reinigen. Die Gehäuse aller wesentlichen Komponenten haben zu diesem Zweck große Zugangsklappen, die mittels Sicherheitsendschalter geschützt sind.