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Der Umsatz schloss im ersten Halbjahr mit einer schwarzen Null. Allerdings war dieses Ergebnis ambitioniert und setzte eine erneute Nachfragebelebung aus dem Ausland voraus. Im ersten Halbjahr 2014 hat sich der Absatz zugunsten des deutschen Marktes verschoben analog zur Entwicklung des Auftragseingangs. Die Exporte hingegen zeigten Bremsspuren. Ursache ist unter anderem der Lieferrückgang nach China, Südkorea und Indien. Dennoch werden internationale Industrieproduktion und Investitionen 2014 an Dynamik zulegen. Zugpferd für die Nachfrageerholung bei den deutschen Herstellern bleiben die USA. Europa steht in Summe für Stagnation. Hier schmerzt der Rückgang der russischen Nachfrage die Anbieter besonders.
„Deutsche Werkzeugmaschinen waren im ersten Halbjahr nach wie vor ge-fragt“, kommentiert Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Branchenverbands VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) in Frankfurt am Main, das Ergebnis.„Die allgemeine Verunsicherung aufgrund zahlreicher Krisenherde lässt ausländische Abnehmer bei Neuinvestitionen zögern“.