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Das Institut kombiniert bei dem Ansatz das Verfahren der Gas- und Projektilinjektions-Technologie (GIT sowie PIT) mit dem Mikrospritzguss von Siliconkautschuken. So können die Verantwortlichen die Hohlkörper frei fallend in einem einstufigen Prozess produzieren. Außerdem erwarten die Forscher durch die Verfahrensentwicklung der Mikro-GIT/PIT einen effizienteren Prozess und die Möglichkeit, komplexere Geometrien sowie integrierte zusätzliche Funktionselemente zu realisieren. Im Rahmen des Projektes konstruierten die Forscher ein variables Versuchswerkzeug für eine Kleinst-Spritzgießmaschine. Die in die Stammform integrierte Injektortechnik mit verschließ- und schaltbarem Injektor ermöglicht zudem den Einsatz sowohl der GIT als auch der PIT mit Projektildurchmessern von 0,5 – 3 mm in einem Systemkomplex des Werkzeugs.

In dem Projekt, das als Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) über die AiF vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird, untersuchen die Forscher in der Zukunft den Einfluss verschiedener Prozessparameter, Prozessvariationen der Fluidinjektionstechnik und verschiedene Projektilmaterialien hinsichtlich der Eignung im Mikrosiliconspritzguss. Der neue Ansatz kann eine Alternative zur Fertigung hochintegrierter Hohlkörper bieten, die heute zumeist aus Thermoplasten hergestellt sind.

(su)