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Die Unternehmen der WPC-Branche können mit dem Verfahren erstmals reale Lebensdauern ihrer Produkte und Werkstoffe innerhalb einer vertretbaren Zeit ermitteln und zukünftig Garantie-Zeiträume genauer angeben. Bisher gibt es nur wenige Studien zur Lebensdauer unter Witterungseinflüssen, da Freibewitterungs-Versuche zu langwierig sind. Auch standardisierte, zeitraffende Labor-Bewitterungsverfahren sind bisher nicht in der Lage, das natürliche Alterungsverhalten korrekt vorherzusagen.

WPCs kommen vor allem als Holzersatzprodukte im Außenbereich zum Einsatz, da sie aufgrund des verringerten Holzanteils weniger empfindlich gegenüber Witterungseinflüssen wie Strahlung, Temperatur und Feuchte sind.
Das von der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (Aif) geförderte Projekt, in dem das Verfahren entwickelt werden soll, ist zum 1. Juli 2014 gestartet und soll bis Dezember 2016 laufen.

(su)