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Die Produktion ist die erste für leicht dispergierbare Kieselsäuren (HD-Kieselsäuren) in Südamerika. Diese werden überwiegend für rollwiderstandsreduzierte Reifen eingesetzt. Dadurch kann der Nutzer im Vergleich zu herkömmlichen PKW-Reifen bis 8 % Kraftstoff einsparen.

Die Reifenindustrie profitiert vom Wachstum der Automobilindustrie in Südamerika. Der Markt für Leichtlaufreifen wächst in Südamerika stärker als der Markt für übliche PKW-Reifen. Auf Grund der in Brasilien geplanten Kennzeichnungspflicht für den Energieverbrauch von Reifen rechnet der Konzern mit zusätzlicher Nachfrage.

Der Essener Konzern baut seine Kieselsäure-Kapazitäten weltweit aus: Bis 2014 sollen diese um rund 30 % im Vergleich zu 2010 wachsen. In Chester, USA, soll noch 2014 eine Anlage für gefällte Kieselsäuren mit einer Jahreskapazität von rund 20.000 t in Betrieb gehen. Der Ausbau in Nord- und Südamerika folgt auf bereits abgeschlossene Erweiterungen in Europa und Asien.

(su)