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Der Bestellwert im Inland kletterte um 38,2 %, die Ordertätigkeit im Ausland um 11,5 %. Bezogen auf die ersten sechs Monate ergibt sich damit ein Plus von 14,9 %, wobei die Inlandsbestellungen um 59,5 % und die Auslandsbestellungen um 7,8 % zulegen konnten. Vor allem Grossbritannien (42,0 %), Frankreich (30,2 %) und Deutschland (17,6 %) fragen verstärkt nach.

Im Jahresverlauf 2013 war der Produktionswert infolge der Wirtschaftskrise um 7 % auf 4,48 Mrd. Euro geschrumpft. Die Exporte gaben um 6,5 % auf 3,38 Mrd. Euro und der Inlandsverbrauch um 2 % auf 2,04 Mrd. Euro nach. Bei der Einfuhr war ein Anstieg um 6,8 % auf 944 Mio. Euro zu verzeichnen. Die Importquote erhöhte sich von 42,3 % auf 46,1 % des Inlandskonsums.

Trotz der schlechten Absatzlage konnte Italien seine Position als viertgrößtes Herstellerland von Werkzeugmaschinen zurückerobern. Die Aussichten für das laufende Jahr gelten weiterhin als gut. Der Vorsitzende des Branchenverbandes, Luigi Galbadini, erwartet eine Zunahme des Produktionswertes um 4,4 %. Die Exporte sollen um 4,7 % auf 3,54 Mrd. Euro und die Inlandsnachfrage um 3,3 % auf 2,12 Mrd. Euro klettern.

Als Triebfeder wirken dürfte das im März als Nuova Legge Sabatini in Kraft getretene Fördergesetz, wonach alle bis zum 30. Juni 2015 von mittelständischen Unternehmen durchgeführten Maschinenkäufe durch staatliche Krediterleichterungen begünstigt werden. Es handelt sich um eine Darlehenssumme von 2,5 Mrd. Euro, von denen bereits 1,5 Mrd. Euro finanziert sind.

(su)