Die bildaufnehmende Messverfahren erschließen immer komplexere Aufgabenstellungen, auch in der Kunststoffverarbeitung. Messen wird damit viel aufwändiger als die Extraktion einfacher Merkmale und die Bestimmung deren geometrischer und anderer Merkmale. Komponenten aus dem Bereich der Modellierung und Lernverfahren bieten neue Möglichkeiten.Daher werden auf dem 55. Heidelberger Bildverarbeitungsforum am 1. Juli 2014 in Jena die Themenfelder Messen, Modellieren und Lernen miteinander verknüpft und die aktuellen Entwicklungen sowie die zukünftigen Trends aufgezeigt.

Ein Schwerpunkt ist dabei die 3D-Erfassung mit bildaufnehmenden Systemen. Es werden sowohl die Grenzen der hochdynamischen wie der hochgenauen 3D-Erfassung ausgelotet als auch neue Ansätze zur objektbasierten Stereobildverarbeitung dargestellt. Ferner wird aufgezeigt, wie sich durch systematische, problemspezifische Beleuchtungsoptimierungen wesentlich bessere Ergebnisse erzielen lassen, als mit den üblichen empirischen Vorgehensweisen. Schließlich bieten adaptive und aktive Lernverfahren neue Möglichkeiten, diese an in der Praxis ständig auftretende Variationen und Änderungen der Aufgabenstellung und der Bedingungen anpassen zu können.