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Das stärkste Wachstum wurde dabei im Ausland erzielt. Die Umsätze in Asien legten fast 15 Prozent zu, in Nordamerika verdoppelten sie sich sogar. Insgesamt wurden 65 Prozent aller Umsätze außerhalb von Deutschland erwirtschaftet. Mit der Gründung von Repräsentanzen in Malaysia und Südkorea hat das Unternehmen seine Position in Asien zusätzlich gestärkt. Der Mittelständler verfügt bereits über Tochterunternehmen in China, Singapur und den USA.

Zu den Wachstumstreibern gehörten insbesondere die Produkte für die Automobilindustrie und die Luftfahrt. In diesen Branchen stiegen die Umsätze um 20 bzw. 66 Prozent.

Investition in kluge Köpfe
Das Wachstum zeigt sich auch auf Seiten des Personals. Mit mehr als 400 Mitarbeitern beschäftigt der Klebstoffspezialist 50 Personen mehr als im Vorjahr. Für das laufende Geschäftsjahr ist die Schaffung von weiteren 90 Arbeitsplätzen geplant, insbesondere in den Bereichen Engineering, F&E sowie Produktion. Der Anteil der Forschungsausgaben am Umsatz soll bei 15 Prozent gehalten werden. Dieser Wert liegt etwa fünfmal so hoch wie der Branchendurchschnitt.

Trotz des Booms im Ausland setzt das Unternehmen auf den Standort Deutschland. Alle Klebstoffe und Geräte werden weiterhin in Bayern entwickelt und produziert. Dort hat das Unternehmen vergangenes Jahr auch ein weiteres, knapp 5.000 Quadratmeter großes Gebäude errichtet und somit seine Lager- und Produktionsflächen vergrößert.

(ck)