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Im letzten Jahr erzielte Continental einen Gewinn von über 1,9 Milliarden Euro (Ebit: 3,7 Milliarden Euro). Der Umsatz stieg um 1,8 Prozent auf 33,3 Milliarden Euro. Bereinigt um negativ wirkende Währungskurseffekte in Höhe von rund 800 Millionen Euro sowie Konsolidierungskreisveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 4 Prozent. Gleichzeitig senkte das Unternehmen seine Netto-Finanzschulden um eine Milliarde Euro. Damit liet der Verschuldungsgrad mit 46 Prozent so niedrig wie zuletzt im Jahr 2006. Außerdem erhöhte der Konzern sein Eigenkapital um gut eine Milliarde Euro. Die Eigenkapitalquote stieg damit von rund 30 Prozent auf fast 35 Prozent. Dies verschafft dem Konzern den nötigen Freiraum, um weitere Übernahmen in Angriff zu nehmen. Insbesondere in China will das Unternehmen sein Geschäft ausbauen.

Degenhart erläutert die zukünftigen Investitionsentscheidungen folgendermaßen: „Unsere Netto-Finanzschulden liegen zwar noch über dem Niveau unserer wichtigsten Wettbewerber. Dennoch verfolgen wir unverändert das Ziel, unser Geschäft außerhalb der Automobilindustrie weiter mit Augenmaß zu stärken – gegebenenfalls durch weitere Zukäufe im Industriesektor, aber auch durch den kontinuierlichen Ausbau unseres Reifenersatzgeschäfts.“

Für das Jahr 2014 rechnet der Konzern mit einem Umsatzplus von 5 Prozent auf rund 35 Milliarden Euro.

(dl)