Die Transaktion soll im 2. Quartal 2014 abgeschlossen sein. Über finanzielle Einzelheiten vereinbarten die Parteien Stillschweigen.

Poly-Ad Services wuchs in den zurückliegenden Jahren zwar. Dennoch ist das auf Dienstleistungen basierende Geschäftsmodell für den BASF-Geschäftsbereich Plastic Additives ein Nischenmarkt, der eine begrenzte Plattform für die Vermarktung des Produktportfolios ist.

Der Geschäftsbereich bietet Additivpakete und Lösungen für die kunststoffverarbeitende Industrie an. Das Unternehmen erbringt Dienstleistungen für Kunststoffanwendungen in Industrien, wie der Automobil-, Bau-, Verpackungs- und der Elektronikindustrie.

Diego Lopez, Senior Vice President Performance Chemicals North America, kommentiert den geplanten Verkauf: „Mit dem Verkauf von Poly-Ad Services fokussieren wir uns im Plastic Additives Geschäft noch stärker auf unsere Kerngeschäftsbereiche und stärken so unsere Position als Hersteller und Anbieter von Additiven.“

Für die Käuferseite spricht Ryan Meany, Managing Partner bei Edgewater Capital: „Die steigenden Anforderungen an Kunststoffe in der Industrie treiben die Nachfrage nach innovativen Additiv-Lösungen an. Angesichts der Expertise und Professionalität des Poly-Ad-Teams gehen wir von Wachstumsaussichten für Poly-Ad Services aus.“

(dl)