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Dr. Marijn Dekkers, Vorstandsvorsitzender von Bayer, führt die Rückgänge auf ein nach wie vor schwieriges Marktumfeld zurück. Die Mengen und Preise blieben im Vergleich zum Vorjahr annähernd gleich. Und angesichts des um gut 15 Prozengt gesunkenen Gewinns in der Unternehmenssparte fügt Dekkers hinzu: „Trotz des schwierigen Marktumfelds für Material Science im abgelaufenen Geschäftsjahr sind wir für die Zukunft vorsichtig optimistisch.“

Der Umsatz mit Rohstoffen für Schaumstoffe (Polyurethane) erhöhte sich währungs- und portfoliobereinigt um 3,9 Prozent. Zu diesem Anstieg trugen höhere Absatzmengen in Asien/Pazifik und Nordamerika bei. Die Absatzpreise lagen auf Vorjahresniveau.

Bei den Polycarbonaten gab der Umsatz währungs- und portfoliobereinigt um 4,5 Prozent nach – vor allem aufgrund von gesunkenen Absatzmengen in allen Regionen, die das Unternehmen auf eine schwächere Marktnachfrage zurückzuführt. Darüber hinaus sanken die Verkaufspreise in Asien/Pazifik wegen Überkapazitäten im Markt

Im Geschäft mit Rohstoffen für beispielsweise Lacke oder Klebstoffe verringerte sich der Umsatz währungs- und portfoliobereinigt um 1,9 Prozent insbesondere aufgrund geringerer Absatzpreise in Asien/Pazifik. Die Absatzmengen lagen auf Vorjahresniveau.

Der Gesamtkonzern-Umsatz wuchs im Jahr 2013 um 1 Prozent auf 40,157 Milliarden Euro. „Damit haben wir eine neue Bestmarke in unserer 150-jährigen Unternehmensgeschichte erzielt“,freut sich Dekkers.
Das Ebit stieg um 25,6 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro.

(dl)