Bild

Eine vor allem mengenmäßig deutliche Umsatzsteigerung in den Segmenten Oil & Gas (+16 Prozent) sowie Agricultural Solutions (+11,7 Prozent) trug dazu bei. Im Chemiegeschäft dagegen sank der Umsatz trotz eines höheren Absatzes leicht. Darin sind folgende Segmente enthalten: Chemicals (-5 Prozent), Performance Products (-1,1 Prozent) sowie Functional Materials & Solutions (+1,2 Prozent). Als Hauptgrund für den Umsatzrückgang im Chemiegeschäft nennt der Konzern negative Währungseinflüsse.

Das Ebit vor Sondereinflüssen nahm 2013 um 543 Millionen Euro zu und lag damit bei 7,2 Milliarden Euro. Neben dem Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln sowie einem höheren Beitrag des Segments Functional Materials & Solutions trug die Ergebnisverbesserung bei Sonstige (+3,2 Prozent) für diesen Anstieg bei.

Dr. Kurt Bock, Vorsitzender des Vorstands von BASF, zeigt sich zufrieden mit dem Geschäftsergebnis: „2013 war ein anspruchsvolles Jahr mit viel Gegenwind für unsere Industrie. Dennoch haben wir unser Ziel erreicht: Wir haben mehr verkauft, noch enger mit unseren Kunden zusammengearbeitet und unser Portfolio weiterentwickelt.“

Ausblick auf 2014

Im aktuellen Jahr 2014 rechnet der Konzern mit einem geringen Umsatz, verglichen mit dem Jahr 2013. Grund hierfür sei die für Mitte 2014 geplante Abspaltung des Gashandels- und Gasspeichergeschäfts. Das Unternehmen erwartet einen leichten Anstieg des Ebit vor Sondereinflüssen, vor allem infolge höherer Beiträge der Segmente Performance Products sowie Functional Materials & Solutions. Beim Ebit erwartet es einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr, unter anderem durch den Sonderertrag aus der Abspaltung des Gasgeschäfts. Bock fasst zusammen: „Wir wollen das Ebit nach Kapitalkosten deutlich steigern und damit wieder eine hohe Prämie auf unsere Kapitalkosten verdienen.“

Auch was die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angeht blickt Bock dem aktuellen Jahr zuversichtlich entgegen: „Auch dieses Jahr rechnen wir nicht mit starkem Rückenwind. Dennoch sind wir hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung weltweit vorsichtig optimistisch.“ Nach Ansicht des Unternehmens wächst die Chemieindustrie in diesem Jahr in etwa so sehr, wie im vergangenen. Gleichzeitig geht BASF von etwas höherem Wachstum in Abnehmerbranchen wie der Transport-, Konsumgüter- und Elektronikindustrie aus. „Insgesamt erwarten wir, dass wir uns 2014 in einem weiterhin herausfordernden Umfeld gut behaupten. Wir wollen unseren Absatz ohne Berücksichtigung von Akquisitionen und Devestitionen erhöhen.“

(dl)