Das organische Umsatzwachstum von 4 Prozent kommt fast ausschließlich aus höheren Absatzmengen. Der regionale Umsatz in Lokalwährungen entwickelte sich positiv, litt 2013 jedoch unter ungünstigen Währungseffekten. Diese ergaben sich größtenteils aus der Abwertung von Währungen der Schwellenmärkte gegenüber dem Schweizer Franken.

Der Umsatz aller Geschäftsbereiche außer „Catalysis & Energy“ (-2 Prozent) wuchsen in den jeweiligen Lokalwährungen im niedrigen bis hohen einstelligen Bereich. Der Bereich Care Chemicals, zu dem Consumer Care und Industrial Applications gehören, legte um acht Prozent zu. Der Geschäftsbereich Natural Resources stieg um fünf Prozent, insbesondere durch die Stärke der Sparten Oil Services und Refinery Services. Im Geschäftsbereich Plastics & Coatings leistete Pigments mit einem Zuwachs im mittleren einstelligen Bereich den größten Wachstumsbeitrag. Insgesamt legte der Bereich um zwei Prozent zu. Die Geschäftseinheiten Additives und Masterbatches wuchsen nur wenig. Im Geschäftsbereich Catalysis & Energy nahm der Umsatz um zwei Prpzent ab, da der Austauschzyklus in der Petrochemie im Jahr 2013 erwartungsgemäß schwächer ausfiel und es einige Verzögerungen bei der Umsetzung von Projekten in Asien gab.

In Lateinamerika wuchs das Unternehmen in Lokalwährungen um 16 Prozent. Der Umsatz in Asien stieg in Lokalwährungen um drei Prozent infolge eines Umsatzwachstums von zehn Prozent in China. In Nordamerika führten die Belebung der Industrienachfrage und günstige Wetterbedingungen zu einem Umsatzplus von sechs Prozent in Lokalwährungen. Die stabile Entwicklung in Deutschland, das zweistellige Wachstum in Osteuropa und eine leichte Konjunkturerholung in den südeuropäischen Ländern führten in Europa zu einem Umsatzplus von zwei Prozent in Lokalwährungen. In der Region Naher Osten & Afrika nahm der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreszeitraum in Lokalwährungen um 14 Prozent ab. Dieser Rückgang resultiert aus dem schwächeren Katalysatorengeschäft und dem rückläufigen Umsatz in der Sparte Water Treatment und dem Geschäftsbereich Oil & Mining Services.

Hariolf Kottmann, CEO von Clariant, erläutert das Geschäftsergebnis 2013: „In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld wurde die zunehmende operative Stärke des Unternehmens deutlich. Nach der Veräußerung mehrerer Geschäftseinheiten verfügt Clariant nun über ein ausgewogenes Portfolio und ist zu einem rentableren, weniger konjunkturabhängigen Akteur in der Spezialchemie geworden.“

Für die Zukunft erwartet Kottmann weiteres Wachstum in allen Geschäftsbereichen: „2014 wird ein Jahr des organischen Wachstums in den vier Geschäftsbereichen sein. Dadurch werden wir uns unserem mittelfristigen Ziel annähern, Clariant in der Spitzengruppe der Spezialchemieunternehmen mit einer EBITDA-Marge zwischen 16 und 19 Prozent im Jahr 2015 und darüber hinaus zu positionieren.“

(dl)