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Die weiteren Partner waren die Netzwerke Auffahrt (Nordthüringen), Micromold.net (Ostthüringen), TGF (Südthüringen) und das Kunststoffzentrum Leipzig. Das Programm der „insgesamt gelungenen Veranstaltung“ – so die Veranstalter – wurde durch 2 Plenarvorträge zu den wichtigen Zukunftsfeldern eingeleitet: Automobilproduktion für zukünftige Fahrzeugkonzepte am Beispiel des BMW Werkes Leipzig und Kunststofffunktionalisierung für medizintechnische Anwendungen.

In der folgenden ersten von fünf Sessions wurden die Abschlussergebnisse der im Jahr 2009/ 2010 gestarteten Kunststoffinitiative vorgestellt. Insgesamt waren an diesen Projekten 25 Unternehmen und Einrichtungen beteiligt. Die Schwerpunkte der Zukunftsfelder der Kunststofftechnologie wurden mit der Roadmap für die Kunststoffindustrie in Thüringen herausgearbeitet. Der funktionsintegrierte Leichtbau für Maschinen- und Anlagenbau, Computertomographisch-gestützte Methoden der Qualitätssicherung – der Qualitätssicherung in der Produktion widmete sich auch Session 2 – für Kunststoffprodukte sowie die Wertschöpfungskette zur Entwicklung und Produktion von Formteilen aus Biokunststoffen waren die Themen.

Großes Interesse fanden die Themen zur Energieeffizienz, die viele Unternehmen vor Herausforderungen stellt. Unterschiedlichste technologische Ansätze wurden von den Unternehmen Sumitomo Demag, Wago kontakttechnik, Envia Mitteldeutsche Energie, GWK sowie dem Kunststoffzentrum Leipzig vorgestellt und der Weg anhand von erfolgreichen Umsetzungen bei großen Kunststoffunternehmen zu einer signifikaten Energiebedarfsreduzierung von bis zu 50 % aufgezeigt. Die Kreativität von Ingenieuren und Produktionsfachleuten richtet sich zunehmend auf dieses Thema.

Materialspezifische Themen zu medizintechnischen Anwendungen konnten durch Spezialisten vorgestellt werden. In der Abschluss Session wurden die hochmodernen Methoden der Produktindividualisierung und generativen Fertigungsverfahren für die Kunststoffindustrie vorgestellt und in neuesten Entwicklungen eindrucksvoll illustriert.

„Auf dieser, auch international besuchten, Veranstaltung kam das hochkarätige Fachpublikum auf seine Kosten und konnte von der vordersten Front der Technologie- und Marktkompetenz weltweit führender und in Mitteldeutschland tätiger Unternehmen profitieren. Alle Besucher haben sich lobend über die Qualität der Veranstaltung geäußert – wir sind stolz darauf, diese im Verbund mit den beteiligten Partnern durchgeführt zu haben“, so Prof. Koch, Vorstandmitglied des Kunststoffclusters Thüringen und Stiftungsprofessor für Kunststofftechnik an der TU Ilmenau.

(dw)