Die EU-27-Länder, in die 40,2 % der Exporte gehen, verzeichneten ein Minus von 9,1 %. China, der mit 11 % Exportanteil wichtigste Auslandsmarkt, verharrt mit -3,6 % im negativen Bereich. Die US-Exporte gingen nach hohem Wachstum um 4,3 % zurück. Brasilien und Indien sanken zweistellig hinter ihre Vorjahreswerte.

Mehr Freude machten den Maschinenbauern Südostasien (+5,3 %), Saudi-Arabien (+9,2 %) und die Türkei (+8,9 %). Auch der Export in die nordafrikanischen Länder erreichte wieder größere Steigerungsraten.

Die größten Einbußen verzeichnen die Bau- und Baustoffmaschinen (-16 %), die Fluidtechnik (-12,8 %) und die Antriebstechnik (-10,2 %). Dagegen schneiden die verfahrenstechnischen Maschinen und Apparate mit +3 % nach den Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen mit +4,5 % am besten ab.

„Die Maschinenexporte zeigen zeitverzögert die Kaufzurückhaltung in den letzten Monaten. Wir spüren jedoch Signale aus den Auslandsmärkten, die auf eine – wenn auch zaghafte – Belebung des Geschäfts im Jahresverlauf hindeuten“, kommentierte VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers das Ergebnis.

(dw)