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„Nach der Übernahme des Bereichs Automotive Klimaleitungen der amerikanischen Parker Hannifin Corporation bauen wir mit dieser Investition unsere globale Präsenz weiter aus und verbreitern unsere Kundenbasis“, erklärt Matthias Schönberg, Leiter des Geschäftsbereichs Fluid Technology. „Der russische Automobilmarkt ist einer der am stärksten wachsenden der Welt. Unsere beiden Segmente Air Conditioning sowie Power Steering & Chassis Control setzen mit der neuen Fabrik einen Fuß in diesen strategisch wichtigen Markt.“ Contitech folgt damit seinem Kunden Renault-Nissan, der maßgeblich am größten russischen Autohersteller Avtovaz beteiligt ist.

Errichtet wird die Produktionsstätte auf dem 60 ha großen Gelände eines ebenfalls gerade entstehenden Continental-Reifenwerkes, wodurch die bereits vorhandene Infrastruktur gemeinsam genutzt werden kann. Die Fluid-Produktionshalle misst 4.800 m2, dazu kommt noch ein Verwaltungsgebäude. Die Belegschaft des neuen Fluid-Werks soll bis zum Jahr 2015 auf 160 Beschäftigte wachsen. Die ersten Mitarbeiter werden bereits in Deutschland geschult. Zunächst liefert das Werk Klima- und Servolenkungsleitungen für Renault/Dacia sowie Servoleitungen für Avtovaz (Lada). Künftig sollen alle Produkte für den russischen Markt wegen der größeren Kundennähe direkt vor Ort gefertigt werden.

Kaluga ist ein Zentrum der russischen Automobilindustrie. In Kaluga und der näheren Umgebung haben sich schon Abnehmer von Contitech mit Produktionsstätten angesiedelt, darunter auch Volkswagen, PSA/Citröen und Volvo Truck.

Contitech Fluid Technology ist mit rund 1,3 Mrd. Euro Umsatz und 14.000 Mitarbeitern der größte Geschäftsbereich von Contitech, das im Jahr 2011 rund 3,6 Mrd. Euro Umsatz erzielte und 29.000 Mitarbeiter beschäftigt.

(dw)