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„Der Markt für Automatisierungstechnik wächst weltweit“, betont Dr. Stefan Engleder, Geschäftsführer Technologie und Produktion von Engel, gegenüber der Fachpresse auf der Messe Fakuma im Oktober 2012 in Friedrichshafen. Bereits 50 Prozent aller Großmaschinen und 35 Prozent der Klein- und Mittelmaschinen liefert das Unternehmen inklusive Automatisierung aus, mit weiter steigender Tendenz. „Mit der neuen Struktur realisieren wir jetzt auch bei vollen Auftragsbüchern kurze Lieferzeiten für Engel viper Linearroboter sowie integrierte Systemlösungen“, so Stefan Engleder. „Gleichzeitig haben wir damit die Fertigungskapazität erhöht.“

Neben kürzeren Lieferzeiten resultieren weitere Vorteile für die Kunden. So lässt sich deutlich flexibler und schneller auf kurzfristige Auftragsänderungen und Kundenwünsche reagieren, ohne den Produktionsprozess an anderer Stelle zu stören. 

Eine Besonderheit des Fließprozesses bei Engel ist, dass sämtliche Arbeitsschritte im Montagetakt erfolgen. Hierzu gehört auch die Inbetriebnahme, was unnötige Wartezeiten vermeidet und dem Kunden von Anfang an Planungssicherheit garantiert. Da auch die EDV-gestützte Qualitätskontrolle von Baugruppen und Komponenten in die Taktfertigung integriert wurde, erhöht sich zudem die Prozesssicherheit.

Zwei Montagelinien für Engel viper Roboter haben im September ihren Betrieb aufgenommen. „90 Prozent aller Aufträge können wir so mit der Fließmontage abdecken“, sagt Engleder. „Auch ein Großteil der Optionen wird im Takt gefertigt.“

Außer für einfache Pick-and-Place-Anwendungen finden die viper Roboter immer häufiger für Insert- und Mehrkomponentenprozesse Einsatz. „Vor einigen Jahren waren dafür noch Sonderautomatisierungslösungen notwendig“, so Engleder. „Inzwischen können wir ein breites Anwendungsspektrum mit Standard-Lineargeräten bedienen.“