„Wir nutzen diese Schlüsselmesse der internationalen Composite-Branche, um Konzepte für Leichtbaulösungen auf Basis der Hybridtechnik für eine nachhaltige „Grüne Mobilität“ zu präsentieren“, erklärt Hartwig Meier, Leiter der globalen Produkt- und Anwendungsentwicklung in der Business Unit HPM.

Organoblech-Hybridtechnik im Fokus
Der Schwerpunkt der Exponate des Leverkusener Unternehmens liegt auf verschiedenen, in Hybridtechnik mit Stahl- oder Organoblech ausgeführten Demonstratoren. „An ihnen wollen wir die hohe mechanische Belastbarkeit von Hybridbauteilen und das große Potenzial zur Gewichtseinsparung dieser in der Serienfertigung etablierten Leichtbauweise herausstellen“, so Meier. Eine Besonderheit unter den Exponaten ist der Prototyp eines Bremspedals. Er wurde von der ZF Friedrichshafen AG in Zusammenarbeit mit Lanxess und Bond-Laminates, Brilon, entwickelt. Das in Organoblech-Hybridtechnik ausgeführte Konzeptbauteil ist das weltweit erste mit Endlosglasfasern verstärkte und für die Fertigung in Großserie ausgelegte Pkw-Bremspedal aus Polyamid. Es ist um rund 50 Prozent leichter als vergleichbare herkömmliche Pendants aus Stahl, aber dennoch genauso mechanisch belastbar.

Grüne Mobilität
Das Unternehmen konzentriert sich in diesem Geschäftsjahr auf das strategische Kernthema Grüne Mobilität. Im Mittelpunkt stehen Technologien und Produkte, die einen sicheren, umweltfreundlichen und ressourcenschonenden Transport von Menschen und Gütern ermöglichen – wie zum Beispiel Hochleistungskautschuke für rollwiderstandsarme und daher spritsparende Reifen.

(gs)