Neue Wachstums-Chancen

Zum Erreichen dieser Ziele sollen in allen vier strategischen Stoßrichtungen erhebliche Fortschritte erzielt werden. In den derzeit bestehenden Geschäftseinheiten ist eine weitere Steigerung der Profitabilität durch Performance Management und Functional Excellence-Aktivitäten geplant. Erfolgreiche Innovationen werden neue Wachstumschancen generieren, was neue Produkte wie Exolit, ein Flammschutzmittel, oder Life Power, ein Hochleistungsmaterial für Batterien, schon heute belegen. Ebenfalls werden steigende Marktanteile in Wachstumsregionen wie China, Indien und Brasilien erwartet.

Aktives Portfolio-Management

Eine wichtige Rolle auf dem Weg zu einem nachhaltig profitablen Unternehmen spielt ein aktives Portfolio-Management. Wie bereits anlässlich der Veröffentlichung der Jahresergebnisse 2011 angekündigt, wird das Unternehmen die Qualität und Performance des Portfolios nachhaltig steigern. In diesem Zusammenhang werden derzeit strategische Optionen für die Geschäftseinheiten Textile Chemicals, Paper Specialties und Emulsions, Detergents & Intermediates geprüft. Diese Optionen sollen in den nächsten 18 Monaten umgesetzt werden.

Clariant noch profitabler

CEO Hariolf Kottmann: „Wir werden diese Portfolio-Maßnahmen mit der gleichen Geschwindigkeit und Entschlossenheit angehen wie die Maßnahmen in der Phase der Restrukturierung. Sie sind eine wichtige Voraussetzung zum Erreichen unserer Ziele bis 2015. Dann wird eine neu ausgerichtete Clariant noch profitabler arbeiten und mehr als 70 Prozent des Umsatzes mit nicht-zyklischen Geschäftseinheiten erzielen. Die Akquisition der Süd-Chemie war ein erster Meilenstein auf diesem Weg. Wir werden diese Erfolgsstory in den nächsten Jahren fortschreiben.“

Transaktion bereits refinanziert

Die Akquisition der Süd-Chemie AG in 2011 war für Clariant ein wichtiger erster Schritt. Bereits 2011 erbrachten die früheren Süd-Chemie-Geschäfte erste Ergebnisbeiträge. Bis Ende 2013 wird durch Synergien bei der Integration mit einer zusätzlichen EBITDA-Steigerung von 90 bis 115 Millionen Schweizer Franken gerechnet. Die gesamte Transaktion wirkt bereits 2013 gewinnverdichtend, also bereits im zweiten Jahr nach der Akquisition. Die Transaktion wurde außerdem in weniger als 12 Monaten komplett refinanziert.