Die Zahlen dokumentieren eine hohe Exportleistung und einen stabilen Binnenmarkt. Deutschland bleibt Hauptabnehmer für Technologie aus Italien. Einen auffallend starken Anstieg gab es für Exporte in die GU-Staaten, nach Polen und in die Türkei. Diesen drei Märkten haben die Mitgliedsunternehmen der Assocomaplast in jüngster Zeit besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Mit Unterstützung ihres Verbands nahmen sie an einer Messe in Istanbul Ende November teil und planen einen großen italienischen Pavillon mit rund 60 Ausstellern für die Interplastica 2012 vom 24. bis 27. Januar in Moskau.

Nach Regionen betrachtet, verzeichnete der Ferne Osten den größten Zuwachs, angeführt von China mit +22,3 %. Dagegen gingen die Verkäufe in südamerikanische Länder nach der stark positiven Entwicklung in früheren Quartalen leicht zurück.

Aufgeschlüsselt nach Maschinenarten legten vor allem Spritzgießmaschinen (+55 %) und Extruder (+26 %) im Export zu, aber auch Mono-/Multifilamentanlagen und Thermoformmaschinen konnten ihren – wenn auch relativ kleinen – Anteil fast verdoppeln. Seit der letzten Erhebung durch die Assocomaplast verzeichneten allerdings knapp 50 % der befragten Unternehmen nachlassende Auftragseingänge.