350 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich im Unternehmen detailliert über diese Technologie zu informieren, sowohl unter technischen als auch unter ökonomischen Gesichtspunkten. Dazu gab es Einblicke in das Maschinenprogramm und Zukunftstrends für die Produktion, so das Stanz-Siegel-Verfahren für Membrane und die neuartige Ultraschallsiegelung metallisierter Folien. Der überarbeitete volldigitale Ultraschallgenerator bietet bei kontinuierlichen Ultraschallverfahren eine Stromersparnis von 30 Prozent.

Seit 1961 gibt es den Ultraschall-Schweißmaschinenhersteller Herrmann in Karlsbad. Begonnen hat alles mit der Entwicklung eines Ultraschall-Maschinengenerators mit Niedervoltspannung als Alternative zu den störanfälligen und leistungsschwachen Hochspannungsgeneratoren. Nachdem der neue Generator anfangs nur für das Ultraschallreinigen eingesetzt wurde, entdeckte Gründer und Inhaber Walter Herrmann schnell neue Märkte für den Ultraschall. So fing er an, Maschinen zu bauen, mit denen man Kunststoffteile mittels Ultraschall verschweißen konnte. Später kamen zum Lieferprogramm Maschinen zum Siegeln von Verpackungen und in den 90er-Jahren zum Laminieren und Prägen von Vliesstoffen dazu. Heute hat das Unternehmen weltweit 260 Mitarbeiter und Niederlassungen in USA und China.