Bild

Das Interesse an NFKs ist in den vergangenen Jahren aufgrund ihrer mechanischen Eigenschaften und der Tatsache, dass sie aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen, gestiegen. Den Serieneinsatz verhindert bisher, dass jedes Bauteil im Automobilbau durch nummerische Simulation auf Produktionssicherheit sowie Funktionserfüllung überprüfbar sein muss. Diese durchgehende Berechenbarkeit von Bauteilen aus NFKs soll das nun anlaufende Projekt ermöglichen. Hierzu gehören beispielsweise die Bestimmung der mikro-mechanischen Eigenschaften der Naturfasern vor und nach Verarbeitung, die Herleitung eines angepassten Faserorientierungsmodells sowie die vollständige Beschreibung der rhelogischen und thermischen Eigenschaften der NF-Compounds.

Partner des durch das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geförderten Projektes sind:

Ford Forschungszentrum Aachen GmbH, Aachen
IAC (International Automotive Components), Krefeld
LyondellBasell, Frankfurt
Kunststoffwerk Voerde Hueck & Schade GmbH & Co. KG, Ennepetal
Simcon Kunststofftechnische Software GmbH, Würselen
M-Base Engineering + Software GmbH, Aachen
University of Wisconsin-Madison, Madison
Fachhochschule Hannover, Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe, Hannover
Hochschule Bremen, Bremen
Technische Universität Clausthal, Institut f. Polymerwerkstoffe u. Kunststofftechnik, Clausthal
Deutsches Kunststoff Institut (DKI), Darmstadt