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Zu diesem Ergebnis hat vor allem die deutlich verbesserte Investitionsneigung der exportorientierten Hauptabnehmerbranchen – chemische Industrie und Maschinenbau – des Halbzeugherstellers beigetragen. Die stark gestiegenen Rohstoffpreise hingegen haben dazu geführt, dass der Umsatz deutlich stärker gestiegen ist als der Absatz.

Insbesondere PE- und PP-Platten für den Behälter und Apparatebau sowie die Photovoltaikindustrie haben überdurchschnittlich zum Wachstum beigetragen. Eine positive Entwicklung zeigen auch PVC Schaumplatten für Einsatzgebiete in der Werbung und im Hochbau. Ebenfalls deutlich zulegen konnte das Geschäft mit PP-Rohren  und -Formteilen für industrielle Anwendungen, während der Anteil an PE-Rohren sich rückläufig zeigte.

Die Beschaffungssituation ist für Simona weiterhin von knappen Verfügbarkeiten und hohen Preisen gekennzeichnet. Die Preissteigerung betrug in den letzten ein bis zwei Jahren bis zu 70 Prozent – je nach Rohstoff.

Starkes Umsatzwachstum in 2010

Umsatz und Absatz haben sich im vergangenen Jahr positiv entwickelt, nachdem das Unternehmen noch im Vorjahr 2009 bedingt durch die Krise starke Einbußen verkraften musste. Das Umsatzwachstum auf 267,4 Mio. EUR entspricht einer Steigerung um 24,3 Prozent gegenüber Vorjahr.

Das Ergebnis liegt mit 10,5 Mio. EUR auf Planniveau, wenn auch die Umsatzzahlen ein höheres Ergebnis hätten erwarten lassen. Der Grund dafür ist vor allem in den stark gestiegenen Rohstoffpreisen zu suchen.

Die Entwicklung der Umsatzerlöse war 2010 in allen Vertriebsregionen, auch in Deutschland, positiv. Insbesondere aber der asiatische Raum trug viel zur Entwicklung bei: „Unser konsequenter Internationalisierungskurs trägt Früchte. Wir wollen in den Emerging Markets in Asien überdurchschnittlich wachsen. Das ist uns 2010 eindrucksvoll gelungen“, zeigte sich Wolfgang Moyses, Vorstandsvorsitzender der Simona AG, zufrieden.